Lieberose, 10. August 2026 – Rund 2.500 Besucherinnen und Besucher feierten am Sonntag bei strahlender Sonne das Sommerfest der Lieberoser Heide. Im Schlosspark Lieberose erlebten Gäste aus der Region und darüber hinaus einen abwechslungsreichen Tag mit Musik, Naturerlebnis, Kunst, vielen regionalen Angeboten und Begegnungen.
Den besinnlichen Auftakt bildete eine vom Kirchenchor begleitete Andacht im Schlosspark. Anschließend eröffneten Bürgermeisterin Kerstin Michelchen sowie Vertreterinnen und Vertreter der Landkreise Dahme-Spreewald, Oder-Spree und Spree-Neiße den Festtag mit dem „Markt der Möglichkeiten“ und die begleitenden Kunst-Ausstellungen.
Der ganztägige „Markt der Möglichkeiten“ war einer der zentralen Anziehungspunkte: Rund 40 regionale Vereine, Initiativen, Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker sowie Lebensmittelmanufakturen stellten ihre Arbeit und Produkte vor. Frisch gebackene Plinsen, Kaffee und Kuchen, Grillangebote und kühle Getränke sorgten für eine genussvolle Atmosphäre und luden zum Verweilen ein.
Für die musikalische Feststimmung sorgte am Vormittag das Luckauer Orchester „Grenzenlos“. Die DRK-Tanzgruppe Lieberose begeisterte das Publikum anschließend mit einer schwungvollen Vorführung und am Nachmittag übernahmen die Vanhillies die Bühne und sorgten mit bekannten Songs für Partystimmung.
Großen Zuspruch fand erneut die Naturwelt-Olympiade. Ob Freundeskreis oder Familie, alle Teams stellten ihr Wissen über Pflanzen und Natur sowie ihre Geschicklichkeit unter Beweis. Bei abwechslungsreichen Disziplinen wie Bäume-am-Blatt-Erkennen oder Peitzer Teich-Memory stand der Spaß und die Freude an der Natur im Mittelpunkt.
Besondere Aufmerksamkeit erhielten die drei Ausstellungen zum Thema „Wandel & Vielfalt“. Die Fotoausstellung „Vielfalt sehen, Vielfalt verstehen“ zeigte Arbeiten verschiedener Foto-Künstlerinnen und Künstler mit kolumbianischen Wurzeln ihren besonderen Blick auf kulturelle Vielfalt und das Zusammenleben verschiedener Kulturen.
Die Open-Air-Fotoausstellung „Fremde Nähe – Lausitz im Wandel“ präsentierte großformatige Arbeiten der 3. Lausitzer Fototage 2025 auf der Schlosswiese. Die Bilder machten gesellschaftliche und landschaftliche Veränderungen der Lausitz auf eindrucksvolle Weise sichtbar.
An der „Aussicht Wildnis“ stellte Kurator Herbert Schirmer zudem die Spektrale 12 „Land von Morgen“ vor. Künstlerinnen und Künstler greifen dort mit ihren Arbeiten das spannungsvolle Verhältnis von Natur, Gesellschaft und Zukunft in der Lieberoser Heide auf.
Wieder einmal zeigte das Sommerfest, wie lebendig und vielfältig die Naturwelt Lieberoser Heide ist: als Naturraum, Kulturort und Treffpunkt für Menschen aus der gesamten Region. Veranstalter, Mitwirkende und Gäste zogen am Ende des Tages wieder ein rundum positives Fazit und waren sich darin einig: Das nächste Sommerfest findet am Sonntag , den 8. August 2027 statt.
Einen aufregenden Tag hatten die Kinder der Hasengruppe von der Kita Mühlenzwerge, das RBB-Fernsehen war da. Sie besuchten unseren Otto, der seit seinem 2. Lebensjahr an Diabetestyp 1 leidet. Otto, der dank seines Integrationshelfers, der Ihn seit Mai 23 begleitet, darf einen normalen Kitaalltag erleben. Es ist eine Bereicherung für ALLE, dass es Kindern wie Otto ermöglicht wird, sich durch externe Unterstützung, normal zu entwickeln und am Kitageschehen teilzunehmen. Wir als Kita Team sehen zunehmend einen erhöhten Bedarf an Unterstützung in verschiedenen Bereichen und sind immer gern bereit, Eltern dabei zu unterstützen.
Link: https://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/archiv/20260706_1930/inklusion.html
Das Seniorentreffen 2026 bot den Einwohnern der Partnergemeinden aus Polen und Deutschland die Gelegenheit, sich kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu stärken. Die Veranstaltung schuf Raum, um gemeinsam Zeit zu verbringen, lokale Traditionen und das kulturelle Erbe kennenzulernen sowie neue Kontakte zu knüpfen.
Im Mittelpunkt des Programms standen die Auftritte der Gesangsgruppen, die den Teilnehmern viele musikalische Höhepunkte und unvergessliche Momente bescherten. Unter den geladenen Gästen befanden sich Vertreter der deutschen Seite, darunter der Bürgermeister der Partnergemeinde, Ralph Homeister. Das Projekt wurde dank einer Förderung aus dem Programm INTERREG VI A Brandenburg–Polen 2021–2027 sowie aus dem Kleinprojektfonds der Euroregion Spree–Neiße–Bober realisiert.
Vor 70 Jahren trafen sich 16 Sportfreunde in der damaligen Bahnhofsgaststätte Groß Gastrose und gründeten einen Angelverein. In den 70 Jahren waren die Mitglieder immer bestrebt, in der Neißeaue den Verein am Leben zu halten. Ein Dank gilt dabei auch den Sponsoren, für die tatkräftige Unterstützung.
Bei der kürzlich stattgefundenen Geburtstagsfeier wurde der Vereinsvorsitzende Karl-Heinz Melzer und das Mitglied Bernd Linshöft mit einer Ehrenurkunde für besondere Dienste im deutschen Angelsport DAV-DAFV für 60 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. Die Sportfreunde Heiko Sittig, Roland Bartzsch und Olaf Handke bekamen je einen Pokal für gute Vereinsarbeit. Im Anschluss feierten alle gemeinsam diesen besonderen Tag. Allein Vereinsmitgliedern und Gästen wurde ein erfolgreiches Sportjahr und erholsame Stunden gewünscht.
Die Gemeinde Schenkendöbern hat sich am bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit“ am 22.Juni beteiligt. Hintergrund ist die Einschätzung des Deutschen Städte- und Gemeinbundes Brandenburg, dass sich Kommunen bundesweit in einer historisch außergewöhnlich schwierigen Finanzlage befinden. Den Kommunen werden insbesondere durch den Bund aber auch die Länder Aufgaben übertragen, ohne dafür einen angemessenen Ausgleich zu schaffen. Immer höhere Belastungen sind dadurch für die Haushalte der Kommune entstanden. Viele Kommune arbeiten seit Jahren am Limit, müssen Kredite aufnehmen, um die Aufgaben zu erfüllen. Es gibt kaum noch Gestaltungsspielräume. Bürgerschaftliche kommunale Selbstverwaltung wird massiv eingeschränkt.
Durch den Aktionstag soll aufgezeigt werden, mit welchen massiven finanziellen Problemen die Kommunen zu kämpfen haben. In Schenkendöbern waren neben Verwaltungsmitarbeitern auch Senioren, Kitakinder, Feuerwehr, Ortsvorsteher und Gemeindevertreter mit am Aktionstag beteiligt.