Am 4. Juli 2026 fand in Trzebiechów ein grenzüberschreitendes Integrationstreffen statt, das im Rahmen eines Projekts organisiert wurde, das in Zusammenarbeit
zwischen den Partnergemeinden Trzebiechów und Schenkendöbern durchgeführt wurde. Die Veranstaltung bot den Einwohnern beider Gemeinden die Gelegenheit, gemeinsam Zeit zu verbringen, lokale Traditionen kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen.
Ziel des Treffens war es, die deutsch-polnische Zusammenarbeit zu stärken, gegenseitiges Vertrauen aufzubauen sowie sprachliche und kulturelle Barrieren zu überwinden. Die Teilnehmer nahmen an vielfältigen sprachlichen Aktivitäten, einem künstlerischen Programm, kulturellen Präsentationen und einem gemeinsamen Festmahl teil. Direkte Gespräche und gemeinsame Aktivitäten förderten die Integration und den Erfahrungsaustausch in einer freundlichen und ungezwungenen Atmosphäre.
Die Veranstaltung ermöglichte es den Teilnehmern, die Kultur, Traditionen und das kulturelle Erbe beider Partnerregionen besser kennenzulernen und die Einwohner aktiv in die Entwicklung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit einzubeziehen. Das Treffen trug zudem zur Förderung der Partnerschaft zwischen den Gemeinden bei und zeigte, wie wichtig direkte Kontakte für den Aufbau dauerhafter Beziehungen über die Grenzen hinweg sind.
Die Umsetzung des Projekts schuf die Grundlage für weitere gemeinsame Initiativen und stärkte die Bindungen zwischen den Einwohnern von Trzebiechów und Schenkendöbern. Das gemeinsame Treffen zeigte, dass grenzüberschreitende Zusammenarbeit nicht nur eine formelle Partnerschaft zwischen Kommunalverwaltungen sein kann, sondern vor allem ein Raum zum Kennenlernen, zum Austausch und zum gemeinsamen Handeln.
Die Gemeinde Trzebiechów hat in Zusammenarbeit mit der deutschen Gemeinde Schenkendöbern ein Projekt umgesetzt, dessen Ziel die Entwicklung eines
grenzüberschreitenden Kultur- und Tourismusangebots war, das auf dem lokalen Kulturerbe und den landwirtschaftlichen Traditionen beider Gemeinden basiert.
Im Rahmen des Projekts wurde das deutsch-polnische Erntefest in Trzebiechow organisiert – eine öffentliche Kulturveranstaltung, die Einwohner aus Polen und Deutschland rund um gemeinsame Traditionen, Kultur und das ländliche Erbe zusammenbrachte. Die Veranstaltung umfasste unter anderem einen traditionellen Erntebrauch sowie Auftritte lokaler Ensembles, die regionale Folklore und Volkskunst präsentierten.
Das Fest bot Gelegenheit, den Abschluss der Feldarbeiten gemeinsam zu feiern sowie Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen und Erfahrungen zwischen den Bewohnern beider Seiten der Grenze zu teilen. Die Umsetzung des Projekts trug zur Erhaltung und Verbreitung des immateriellen Kulturerbes sowie zu dessen Weitergabe an künftige Generationen bei.
Die gemeinsame Veranstaltung stärkte die deutsch-polnische Zusammenarbeit und den interkulturellen Dialog und trug zudem zur Förderung lokaler Traditionen und touristischer Attraktionen bei.
Schenkendöbern. Wenn Eichenlaub duftet, frische Blumen an Sensen und Harken leuchten und Blasmusik die Felder erfüllt, dann ist es wieder Zeit für das traditionelle deutsch–polnische Erntefest in Schenkendöbern. Am Wochenende des 8. August wurde diese festliche Veranstaltung erneut zu einem beeindruckenden Zeichen gelebter Nachbarschaft zwischen Schenkendöbern und dem polnischen Ort Grabice.
Schon am Freitagabend begann das Fest mit einem liebevollen Brauch: An der Feuerwehr in Schenkendöbern trafen sich deutsche Gastgeberinnen und Gastgeber mit ihren polnischen Gästen aus Grabice, um gemeinsam die Sensen und Harken zu schmücken. Jedes Paar verzierte sein Arbeitsgerät mit Eichenlaub und bunten Blumen, oft begleitet von erfahrenen Mitgliedern der älteren Generation, die wertvolle Ratschläge und Geschichten weitergaben. Auch die Festkutsche wurde unter vielen Händen mit Laub und Blumen in ein farbenprächtiges Schmuckstück verwandelt. Dieses Miteinander symbolisierte, wie aus vielen Einzelbeiträgen eine gemeinsame Pracht entsteht.
Am Samstag versammelten sich alle Teilnehmer um 15 Uhr auf dem Festgelände an der Gemeindeverwaltung, um die letzte Mahd vorzubereiten, den Höhepunkt des Festes. Noch bevor der bunte Umzug startete, entstand ein großes Gruppenfoto, das die Verbundenheit zwischen Schenkendöbern und Grabice eindrucksvoll zeigte. Um 15:30 Uhr setzte sich der farbenfrohe Zug von der Gemeindeverwaltung mit Vogt Christian Bähr an der Spitze und begleitet von der lebhaften Blasmusik der „Spreewälder Landbuben“ über die Vorwerkstraße bis hinter die „alte Werkstatt“ in Bewegung.
Dort wurde nach alter Tradition zunächst der Lohn zwischen Vogt Christian Bähr und Vorschnitter Phillip Hoepfner ausgehandelt, ehe die Mahd für alle Schnitterpaare begann. Selbst der polnische Bürgermeister Szymon Naglik ließ es sich nicht nehmen, zur Sense zu greifen und sein Können unter Beweis zu stellen.
Gutsherr Ralph Homeister nutzte den festlichen Rahmen, um allen Helferinnen und Helfern seinen aufrichtigen Dank auszusprechen und hervorzuheben, welch großen Beitrag sie zum Gelingen der Ernte geleistet haben. Durch ihren tatkräftigen und verlässlichen Einsatz ist sichergestellt, dass im kommenden Jahr ausreichend Korn für Brot, Bier und die Neuaussaat zur Verfügung steht. Zur Stärkung bat der Gutsherr anschließend alle Schnitterpaare an den Feldrand, wo sie von den Mägden des Gutes mit frischen Quarkstullen versorgt wurden, die liebevoll zubereitet und verteilt wurden. Auch die Gäste kamen dabei in den Genuss, die herzhaften Quarkstullen zu verzehren.
Eine weitere Einladung richtete der Gutsherr an alle Schnitterpaare, Mägde und Gäste, die zum Tanz unter der Erntekrone auf das Gutsgelände gebeten wurden. Für die passende musikalische Begleitung sorgte die Neo-Party-Band, die mit ihrem abwechslungsreichen Programm für ausgelassene Stimmung und gute Laune sorgte.
Zwischen Mahd und Tanz bot das Fest zahlreiche Attraktionen, die für beste Unterhaltung sorgten. Den Auftakt machte die Blasmusik, die die Besucher stimmungsvoll einstimmte. Ein buntes Kinderprogramm mit der Clown-Rally-Show, Hüpfburg und Kinderschminken begeisterte besonders die jüngsten Gäste. So kamen sowohl Jung als auch Alt gleichermaßen auf ihre Kosten. Das familienfreundliche und integrative Fest präsentierte allen Gästen ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm, das zum Mitmachen und Verweilen einlud.
Auch der stellvertretende Landrat des Landkreises Krosno Ord., Ryszard Zakrzewski sowie der Ortsvorsteher aus Markosice, Daniel Zolotenko, ließen es sich nicht nehmen, persönlich vor Ort zu sein und gemeinsam mit den Besuchern das Erntefest zu feiern. So wurde ein gelungenes Beisammensein voller Dankbarkeit, Freude und Gemeinschaft erlebt.
Das jährlich wiederkehrende Erntefest ist eine schöne Gelegenheit, die deutsch–polnische Freundschaft zwischen Schenkendöbern und Grabice zu stärken. Dank der engagierten Ortsvorsteherinnen Edyta Zajkowska und Melanie Bähr hat sich diese Verbindung in den letzten drei Jahren stark entwickelt. Beide zeigen sich stolz über die mittlerweile fest verwurzelte gemeinsame Tradition, die im Erntefest ihren besonderen Ausdruck findet.
Zum Abschluss bedankten sich Jenny und Phillip Hoepfner sowie Melanie und Christian Bähr bei allen Mitwirkenden, Helfern, Sponsoren, der Gemeinde Schenkendöbern und der KITA Grano für die gelungene Veranstaltung. Ohne ihr Engagement wäre ein Fest dieser Art nicht möglich gewesen.
So bleibt das Erntefest 2026 in Schenkendöbern als ein Tag in Erinnerung, an dem Tradition und Gemeinschaft über Grenzen hinweg spürbar wurden – und bereits jetzt Vorfreude auf das nächste gemeinsame Erntefest wecken.
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Lieberose, 10. August 2026 – Rund 2.500 Besucherinnen und Besucher feierten am Sonntag bei strahlender Sonne das Sommerfest der Lieberoser Heide. Im Schlosspark Lieberose erlebten Gäste aus der Region und darüber hinaus einen abwechslungsreichen Tag mit Musik, Naturerlebnis, Kunst, vielen regionalen Angeboten und Begegnungen.
Den besinnlichen Auftakt bildete eine vom Kirchenchor begleitete Andacht im Schlosspark. Anschließend eröffneten Bürgermeisterin Kerstin Michelchen sowie Vertreterinnen und Vertreter der Landkreise Dahme-Spreewald, Oder-Spree und Spree-Neiße den Festtag mit dem „Markt der Möglichkeiten“ und die begleitenden Kunst-Ausstellungen.
Der ganztägige „Markt der Möglichkeiten“ war einer der zentralen Anziehungspunkte: Rund 40 regionale Vereine, Initiativen, Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker sowie Lebensmittelmanufakturen stellten ihre Arbeit und Produkte vor. Frisch gebackene Plinsen, Kaffee und Kuchen, Grillangebote und kühle Getränke sorgten für eine genussvolle Atmosphäre und luden zum Verweilen ein.
Für die musikalische Feststimmung sorgte am Vormittag das Luckauer Orchester „Grenzenlos“. Die DRK-Tanzgruppe Lieberose begeisterte das Publikum anschließend mit einer schwungvollen Vorführung und am Nachmittag übernahmen die Vanhillies die Bühne und sorgten mit bekannten Songs für Partystimmung.
Großen Zuspruch fand erneut die Naturwelt-Olympiade. Ob Freundeskreis oder Familie, alle Teams stellten ihr Wissen über Pflanzen und Natur sowie ihre Geschicklichkeit unter Beweis. Bei abwechslungsreichen Disziplinen wie Bäume-am-Blatt-Erkennen oder Peitzer Teich-Memory stand der Spaß und die Freude an der Natur im Mittelpunkt.
Besondere Aufmerksamkeit erhielten die drei Ausstellungen zum Thema „Wandel & Vielfalt“. Die Fotoausstellung „Vielfalt sehen, Vielfalt verstehen“ zeigte Arbeiten verschiedener Foto-Künstlerinnen und Künstler mit kolumbianischen Wurzeln ihren besonderen Blick auf kulturelle Vielfalt und das Zusammenleben verschiedener Kulturen.
Die Open-Air-Fotoausstellung „Fremde Nähe – Lausitz im Wandel“ präsentierte großformatige Arbeiten der 3. Lausitzer Fototage 2025 auf der Schlosswiese. Die Bilder machten gesellschaftliche und landschaftliche Veränderungen der Lausitz auf eindrucksvolle Weise sichtbar.
An der „Aussicht Wildnis“ stellte Kurator Herbert Schirmer zudem die Spektrale 12 „Land von Morgen“ vor. Künstlerinnen und Künstler greifen dort mit ihren Arbeiten das spannungsvolle Verhältnis von Natur, Gesellschaft und Zukunft in der Lieberoser Heide auf.
Wieder einmal zeigte das Sommerfest, wie lebendig und vielfältig die Naturwelt Lieberoser Heide ist: als Naturraum, Kulturort und Treffpunkt für Menschen aus der gesamten Region. Veranstalter, Mitwirkende und Gäste zogen am Ende des Tages wieder ein rundum positives Fazit und waren sich darin einig: Das nächste Sommerfest findet am Sonntag , den 8. August 2027 statt.
Einen aufregenden Tag hatten die Kinder der Hasengruppe von der Kita Mühlenzwerge, das RBB-Fernsehen war da. Sie besuchten unseren Otto, der seit seinem 2. Lebensjahr an Diabetestyp 1 leidet. Otto, der dank seines Integrationshelfers, der Ihn seit Mai 23 begleitet, darf einen normalen Kitaalltag erleben. Es ist eine Bereicherung für ALLE, dass es Kindern wie Otto ermöglicht wird, sich durch externe Unterstützung, normal zu entwickeln und am Kitageschehen teilzunehmen. Wir als Kita Team sehen zunehmend einen erhöhten Bedarf an Unterstützung in verschiedenen Bereichen und sind immer gern bereit, Eltern dabei zu unterstützen.
Link: https://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/archiv/20260706_1930/inklusion.html

